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Mutter-Kind-Kur: Antrag abgelehnt? 5 Ideen, die sofort gut tun.

Mutter-Kind-Kur: Antrag abgelehnt? Das kannst du jetzt tun, um dich sofort gelassener zu fühlen.

Eine Mutter-Kind-Kur ist nur ein Weg, um sich die eigene Gelassenheit und Energie wieder zurückzuholen. Eine Ablehnung ist kein Weltuntergang, auch wenn es sich vielleicht gerade so anfühlt. Lass mich dir hier zeigen, welche 5 Ideen sofort helfen, dich gelassener und energievoller zu fühlen


Idee 1: Temperatur runter, Gelassenheit rauf

Kälte einsetzen, um sich gelassener zu fühlen? Du brauchst nur an Kälte zu denken und es zieht sich schon alles zusammen? Kuscheliges Sofa wäre dir lieber?

Ich verstehe dich. Trotzdem zeige ich dir, warum es sich lohnt die Temperatur runter zu schalten. Diese Idee ist meine erste, weil du direkt beginnen kannst und solltest. In einer Mutter-Kind-Kur wird dieses alt bewährte Hilfsmittel meistens nicht genutzt.


Warum hilft Kälte? (Eine Mutter-Kind-Kur nutzt diesen Kniff eher nicht.)

Wir Menschen sind thermoregulierende Wesen. Das heißt, wir können (und müssen) unsere Körpertemperatur entsprechend der Außentemperatur anpassen. Bei Hitze kühlen wir uns mit Schwitzen ab und bei Kälte drehen wir unsere innere Heizung mit Zittern hoch. Alles ist fein und clever aufeinander eingestellt, damit wir unsere optimale Betriebstemperatur von etwa 37° halten.

So ungemütlich wir Kälte auch empfinden mögen, sollten wir sie doch zu unserer besten Freundin werden lassen.

Gezielte Kälteanwendungen nehmen unmittelbaren Einfluss auf unsere Hormone. Dopamin und Serotonin werden ausgeschüttet. Wir fühlen uns motivierter und zufriedener. Außerdem trainieren wir unsere Stresstoleranz.

Diesen Effekt spüren wir noch nicht direkt nach der ersten Anwendung, dafür aber beim langfristigen Einsatz. Wir bleiben cooler, wenn es mal wieder im Alltag heiß hergeht.

Bereits seit hunderten von Jahren wird Kälte gezielt bei der Bekämpfung von Krankheiten eingesetzt. Der bekannteste Deutsche ist vermutlich Sebastian Kneipp, der seine eigene Lungenerkrankung im Winter 1849 mit wöchentlichen Eisbädern in der Donau heilte.


5 Fakten über Kälte

1.  Kälte nimmt positiven Einfluss auf deine innere Uhr, deinen Biorhythmus. Kommt der aus dem Gleichgewicht, erschöpfen wir und werden leichter krank. Kälte hilft morgens wieder ausreichend viel Cortisol zu bilden. Du startest frisch und klar in den Tag. Abends wird der Gegenspieler Melatonin besser gebildet. Wir schlafen schneller ein und tiefer durch.

2.  Deine Durchblutung und Herzleistung werden durch Kältetraining verbessert. Damit schlägt dein Herz nicht nur besser, sondern jede einzelne Zelle wird wesentlich besser mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt.

 

3.  Mit dem Kniff der Kälte trainierst du dein Immunsystem. Bakterien, Viren und Pilzen, ihnen sind wir ständig ausgesetzt. Die müssen erkannt, bekämpft und vernichtet werden. Gut, dass unser Immunsystem die richtigen Botenstoffe parat hat. Kälte hilft, den richtigen Cocktail zu bilden. Unsere Abwehrkräfte steigen.

 

4.  Sie wirkt entzündungshemmend, indem weiße in beige Fettzellen umgewandelt werden. Wir haben drei verschiedene Fettzellen – weiße, braune und beige. Die weißen Fettzellen sind reine Speicherzellen. Die braunen Fettzellen regulieren unsere Körpertemperatur und wirken entzündungshemmend. Je öfter wir Kälte trainieren, um so mehr wandeln sich weiße in beige Fettzellen um. Diese haben dann die gleichen Funktionen, wie die braunen Fettzellen. Wie clever.

 

5.  Kälte reduziert Alterungsprozesse, indem natürliche Antioxidantien gebildet werden. Hiezu gehören Glutathion (GSH), Superoxid-Dismutase (SOD) und Glutathion-Peroxidase (GPx). Sich diese komplizierten Namen zu merken, ist an sich nicht nötig. Viel wichtiger ist, dass Menschen, die regelmäßig Kälte nutzen, mehr davon haben und dass alle drei für gesündere und vitalere Zellfunktionen sorgen.

 

Es gibt also wirklich gute Gründe, die warme Komfortzone zu verlassen. Nutze sie an 80% deiner Tage und du bekommt einen besseren Effekt, als durch eine zeitlich begrenzte Mutter-Kind-Ku


Kälte nutzen. So geht´s.

Beginne den Tag direkt mit einer kalten Dusche. Du hast richtig gelesen. Es darf morgens kalt gestartet werden.

 
Dir kommt das du hart vor? Dann finde einen Weg wie du leichter beginnen kannst. Vielleicht duschst du erst einmal nur Unterarme und Unterschenkel kalt ab. Du duschst erst lauwarm und stellst dann am Ende noch einmal kurz kalt. Diese Kaltphase steigerst du dann schrittweise.

Drehe deine Heizung einfach mal um 1 bis 2 Grad runter und gewöhne dich an die kältere Raumtemperatur.

 

Packe dich nicht immer so warm ein, nur weil es draußen etwas kälter ist. Lass Mütze, Schal und Handschuhe zuhause und gehe auch mal nur im T-Shirt zum Briefkasten. Laufe barfuß über eine nasse, kalte Wiese.

 

All das sind Möglichkeiten, um täglich etwas mehr Kälte in den Alltag zu holen. Die kalte Dusche am Morgen wird dabei den größten Effekt zeigen. Nimm deinen Mut zusammen, atme tief durch und stell dich der Kälte.


Idee 2: Tief Luft holen. Die Box-Atmung hilft sofort. (Garantiert schneller als jede Mutter-Kind-Kur.)

Wir atmen automatisch. Ohne drüber nachzudenken. Wir nehmen Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid (CO2) ab. Das machen wir etwa 12 bis 18 mal in der Minute.

Sind wir angespannt und fühlen uns platt ist es sehr ratsam, sich mal bewusst auf die Atmung zu konzentrieren. Nicht nur, weil wir unter Stress und Sorgen flacher atmen, sondern auch, weil eine konzentrierte Atemübung schlagartig mehr Entspannung bringt.

Am schnellsten geht das mit der Box Atmung. Die Box Atmung braucht keine besondere Vorbereitung und kann an jedem beliebigen Ort durchgeführt werden.

Und so geht´s:

  • Stell dir vor deinem inneren Auge ein Quadrat vor.
  • Jede Seite dieses Quadrates steht für einen bestimmten Abschnitt der Box Atmung und hat in etwa eine Länge von 4 Sekunden.
  • Atme nun 4 Sekunden ein.
  • Halte 4 Sekunden die Luft an.
  • Du atmest 4 Sekunden aus.
  • Und hältst 4 Sekunden die Luft wieder an.
  • Dann beginnst du wieder von vorne.
  • Zähle gedanklich immer mit und stelle dir die 4 Seiten des Quadrates vor.

Die Box Atmung bringt uns sofort in die Entspannung, senkt unseren Blutdruck und steigert unsere Laune. So schnell kann keine Mutter-Kind-Kur helfen.

Da sich die Konzentration von Sauerstoff und Kohlendioxid im Blut mit dieser simplen Atmen Technik ändert, kann dir leicht schwindelig werden. Das ist nicht schlimm und gerade am Anfang völlig normal. Je öfter du diese Atemtechnik übst, um so leichter wird sie dir fallen und der Schwindel vergeht.

Dafür steigen Ruhe und Gelassenheit. Denn diese einfache und unkomplizierte Atemtechnik aktiviert unser parasympathisches Nervensystem.

 

Folgendes klappt mit einem gut arbeitenden Parasympathikus besser:

  • Regeneration
  • Aufbau von Energiereserven und
  • inneres Gleichgewicht wieder herstellen

Alles, was du hierfür tun musst, ist atmen. Atmen in der Box. Irre – oder? Probiere es doch gleich mal aus.


Idee 3: Clever trinken. So beeinflusst deine Getränkewahl dein Wohlbefinden.


Flüssigkeitshaushalt, wie läuft der

Zwei Drittel unseres Körpers besteht aus Wasser und das meiste davon befindet sich in unseren Zellen. Im Dünndarm nehmen wir den größten Teil unseres Wassers auf. Der Rest kommt über den Dickdarm in unseren Körper.

Flüssigkeit, die unser Körper nicht aufnimmt, wird über die Nieren wieder ausgeschieden. Den gesamte Wasser- und Salzhaushalt bezeichnen wir als Flüssigkeitshaushalt.

Damit hier alles gut funktioniert, sollten wir täglich 1,5 Liter täglich trinken und in etwa 1 Liter über unsere Nahrung aufnehmen.

Die meisten Menschen erreichen diese Werte nicht. Zum einen, weil sie nicht ausreichend trinken, aber auch, weil viel zu wenig Gemüse gegessen wird. Dieses besteht nämlich zum allergrößten Teil nur aus Wasser.

Verlieren wir mehr Flüssigkeit, weil wir zum Beispiel durch Sport und Hitze vermehrt schwitzen, haben wir natürlich noch einmal einen höheren Flüssigkeitsbedarf.

Nehmen wir zu wenig Flüssigkeit auf, dickt unser Blut ein. Stoffwechselprozesse laufen langsamer und unsere Leistungsfähigkeit nimmt ab.

Trinken ist also eine gute Idee, wenn wir uns mehr Gelassenheit und Leistungsfähigkeit wünschen.


Finger weg vom Kaffee, wenn du gestresst bist. (Gilt auch während einer Mutter-Kind-Kur.)

Achtung beim Kaffee. Zwar zählt Kaffee auch zur Flüssigkeitsmenge, doch wir sollten die Finger von ihm lassen, wenn wir ohnehin schon gestresst und erschöpft sind.

Ich weiß, dass viele Menschen Kaffee trinken, um morgens erst einmal richtig in die Gänge zu kommen und ihre Leistungsfähigkeit zu steigern. Dabei erreichen sie aber genau das Gegenteil.

Das Koffein im Kaffee regt in unseren Nebennieren die Adrenalinproduktion an. Adrenalin gehört zu unseren Stresshormonen. Es hilft uns in herausfordernden Situationen entscheiden zu können, ob wir nun besser kämpfen oder fliehen.

Zwar haben wir heute keine Säbelzahntiger mehr in unserem Umfeld, doch die Abläufe sind nach wie vor die gleichen in unserem Körper. Kaffee simuliert in unserem Körper also Stress. Keine gute Idee, wenn wir uns ohnehin schon erschöpft fühlen.

Auch das Stresshormon Noradrenalin wird durch den Konsum von Kaffee erhöht. Wieder ein Reiz, der im Körper Stress simuliert. Außerdem sinkt unser Serotoninspiegel, wenn Noradrenalin erhöht ist. Mehr Noradrenalin, weniger Glückshormone.

Selbst wenn du deine Mutter-Kind-Kur antreten kannst und sich dein Stress reduzieren sollte, empfehle ich dir, diese Zeit zu nutzen, auf Kaffee mal eine Zeit zu verzichten.


(Fast) Alles ist besser, als Kaffee: So gelingt der Verzicht sofort.

Eine Zeit auf Kaffee zu verzichten, kann für den Körper also ein absoluter Segen sein und so könntest du vorgehen.

Beantworte dir als erstes folgende Frage: Wie abhängig bist du von Kaffee? Auf einer Skala von 0 – 10? Null bedeutet, dass du gar keinen Kaffee brauchst oder trinkst. Super, dann überspring diesen Abschnitt direkt. 10 bedeutet, dass du ohne Kaffee nicht leben kannst. Glaubst du zumindest.

Je näher du Richtung 10 rückst, um so mehr musst du mit Entzugserscheinungen rechnen. Hierzu zählen: Kopfschmerzen, Erschöpfung, Stimmungsschwankungen, Konzentrations- und Verdauungsschwierigkeiten.

 

Beginne mit dem Kaffeeverzicht an einem Freitag und nimm dir an dem Wochenende nichts vor. (Oder lege deinen Kaffeeverzicht gleich in den Urlaub.) So hast du ausreichend Zeit, um dich mal hinzulegen, in Ruhe spazieren zu gehen und mit Hilfe der Box Atmung die Entgiftungsleistung deines Körper anzukurbeln. Gehe früher schlafen und trinke viel Wasser.

 

Ich empfehle einen harten Komplettverzicht, statt schrittweise die Menge zu reduzieren. Denn dann bist du schneller durch die Entzugserscheinungen hindurch. Insbesondere, wenn du meine Tipps hier gleichzeitig umsetzt.

 

Beim Kaffee trinken geht es nicht nur um Koffein, sondern auch um eine liebgewonnene Gewohnheit. Schaffe dir hierfür einen Ersatz, wie zum Beispiel das Aufbrühen einer wohlriechenden Tasse Kräutertee.

 

Plane für deinen Kaffeeverzicht gute 30 Tage ein. So lange wird es wohl brauchen, bis dein Körper sich daran gewöhnt hat, ohne Koffein klar zu kommen. Nach dieser Zeit spricht gar nichts dagegen, hin und wieder Kaffee zu trinken. Allerdings solltest du ihn nicht einsetzen, um Stress oder Schlafmangel zu kompensieren. Der Schuss geht nach hinten los, wie du vielleicht jetzt verstanden hast.


Idee 4: Stress dich nicht zusätzlich mit Essen.

Was für den Kaffee gilt, gilt ebenso fürs Essen. Essen und Stress passen einfach nicht zusammen. Trotzdem kombinieren wir die beiden sehr häufig. Unsere Leber zeigt, warum das keine gute Idee ist.

Unsere Leber hat zwei große Aufgaben: Energie bereit stellen und entgiften. (Letzteres ist so nicht ganz korrekt, lassen wir der Einfachheit halber aber so stehen.)

Haben wir Stress dann wird unsere Leber aufgefordert, Energie zu produzieren. Die brauchen wir, um eine Lösung für unseren Stress zu finden. Essen wir, schmeißen wir die Entgiftungsaufgabe an. Beide Aufgaben gleichzeitig klappen nicht. Entweder Energie liefern oder entgiften.

Essen bei Stress zwingt nun aber die Leber in beide Richtungen. Das kann nur schief gehen, die Leber und damit den ganzen Körper überlasten.

Viel besser passen drei andere Dinge zusammen: Stress, Box Atmung und Bewegung. Hier stimmt die (Bio)Chemie im wahrsten Sinne des Wortes.

Gönne dir also etwas Gutes und atme in stressigen Momenten lieber in der Box, gehe spazieren oder tanze einfach mal wild rum zu deiner Lieblingsmusik. Lass die Finger vom Essen. Das macht dir und deinem Körper nur unnötig weiteren Stress.


Idee 5: Kleine Gewohnheiten mit großer Wirkung.

Rituale tun uns gut. Auch die kleinen. Sie schenken Struktur, Sicherheit und Verbundenheit. Ich empfehle dir ein paar Rituale, wie die Folgenden, fest in deinen Alltag einzubauen

  • Iss immer nur dann, wenn du wirklich echten Hunger hast. Drei richtig gute Mahlzeiten pro Tag reichen unserem Körper meistens aus.
  • Mach es dir selbst beim Essen richtig schön. Richte dir alles schön an. Dekoriere. Zünde eine Kerze an. Schenke dir einen Blumenstrauß. Genieße diese kleine Ruhe-Oasen im sonst so hektischen Alltag.
  • Iss so häufig, wie möglich in netter Gemeinschaft.
  • Genieße jeden Bissen, indem du gut kaust. Du musst nicht meditieren, wenn du dann beim Essen nur schlingst. Sei lieber hier achtsam und kaue jeden Bissen bis zu 30-mal. Das ist Meditation vom allerfeinsten.
  • Entscheide dich für echte Lebensmittel. Du tankst dein Auto doch auch nicht mit dem falschen Spritt. Versorge dich selbst mindestens genauso gut, wie dein Auto.
  • Kaufe überwiegend frische Lebensmittel, die aus deiner Region kommen und gar kein Etikett brauchen. So nimmst du keine künstlichen Inhaltsstoffe und Geschmacksverstärker auf. Die schaden eh nur.
  • Meiden: Zucker, Getreide – insbesondere Weizen und Kuhmilch. Alle drei machen müde und entzünden uns.
  • Keine Sorge. Deine Ernährung wird an Geschmack und Genuss in keinster Weise verlieren. Hier ein richtig leckerer und mega gesunder Tag, über den sich jede Zelle deines Körper freut.

Hier ein paar leckere Ideen:

Jede dieser 5 Ideen wirkt für sich alleine. Beginne mit der, die dir am leichtesten fallen wird. Es darf nämlich leicht sein.

Klappt die erste Veränderung, dann nimm die zweite dazu. Denn natürlich lohnt es sich, alle fest zu integrieren, denn zusammen sind sie für deinen Körper ein wahres Fest und du wirst keine Mutter-Kind-Kur mehr brauchen.

Hier findest du weitere Impulse und Tipps von mir:

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