Zeitumstellung: Schadet sie unserer Gesundheit?

Eine Stunde. Klingt nach nichts. Und trotzdem sitzt du nach der Zeitumstellung um 15 Uhr am Schreibtisch und fragst dich, warum dein Kopf sich anfühlt wie Watte. Das ist keine Einbildung und schon gar keine Schwäche. Das ist deine innere Uhr, die mit der Uhr an der Wand nicht einverstanden ist. Wir schauen biologisch dahinter. 🧠

Montagmorgen, 6:30 Uhr

Der Wecker klingelt. Laut Uhr ist alles wie immer. Dein Körper sieht das anders: Für ihn ist es gefühlt 5:30 Uhr, mitten in seiner Nacht.

Du schleppst dich zur Kaffeemaschine. Die Kinder sind quengelig oder stehen umgekehrt schon um fünf putzmunter im Flur. Mittags hast du keinen Hunger, abends liegst du wach. Und irgendwo zwischen To-do-Liste und Mental Load denkst du: „Ich muss mich einfach mehr zusammenreißen.“

Nein. Du musst nichts zusammenreißen. Du musst verstehen, wie dein Körper Zeit misst.

Ich selbst brauche nach jeder Umstellung knapp eine Woche, bis ich wieder rund laufe. Bei drei Kindern im Haus merke ich es spätestens am Frühstückstisch. Darum dieser Artikel.

Deine innere Uhr tickt nach der Sonne

Du trägst eine Uhr in dir, die viel älter ist als jede Kirchturmuhr. Die Wissenschaft, die sie erforscht, heißt Chronobiologie. Einer ihrer bekanntesten Köpfe ist Prof. Till Roenneberg von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sein Buch „Wie wir ticken“ ist für mich bis heute eine der verständlichsten Einführungen in dieses Thema.

Die Hauptuhr sitzt in deinem Gehirn, in einem winzigen Kerngebiet im Hypothalamus (der suprachiasmatische Kern, kurz SCN). Sie liegt direkt über der Kreuzung deiner Sehnerven. Kein Zufall: Ihr wichtigster Taktgeber ist das Licht, das über deine Augen hereinkommt.

Ohne Licht von außen läuft diese Uhr weiter, nur nicht exakt 24 Stunden lang. Bei den meisten Menschen dauert ein innerer Tag im Schnitt etwas länger, rund 24 Stunden und 10 Minuten. Deine innere Uhr muss also jeden Tag ein kleines bisschen nachgestellt werden. Das erledigt die Sonne für dich. Jeden Morgen. Ganz ohne App.

So läuft das Uhrwerk in jeder deiner Zellen

Das Spannende: Diese Uhr steckt nicht nur im Gehirn. Fast jede Zelle deines Körpers hat ein eigenes kleines Uhrwerk, das nach demselben Prinzip arbeitet.

  1. Bestimmte Gene, die sogenannten Uhrgene (englisch clock genes), werden abgelesen.
  2. Nach dieser Bauanleitung entstehen Uhr-Proteine, die sich im Laufe des Tages in der Zelle sammeln.
  3. Sind genug davon da, bremsen sie das Ablesen ihrer eigenen Gene. Eine eingebaute Rückkopplung.
  4. Die Proteine werden nach und nach abgebaut. Ist der Spiegel niedrig genug, löst sich die Bremse und der Zyklus startet von vorn.

Eine Runde dauert ziemlich genau einen Tag. Wie schnell die Proteine abgebaut werden, ist individuell. Genau daraus entsteht dein Chronotyp.

Lerche, Eule oder irgendwo dazwischen

Lerchen haben einen etwas kürzeren inneren Tag. Sie werden früh wach, sind früh fit und früh müde. Eulen haben einen etwas längeren inneren Tag. Sie kommen später in Fahrt und sind abends noch klar im Kopf, wenn die Lerche längst schläft.

Die meisten Menschen liegen irgendwo dazwischen. Das ist ein Spektrum, keine Schublade.

👉 Wichtig: Dein Chronotyp sagt nichts über deinen Fleiß. Eulen sind keine Langschläfer, Lerchen keine Kurzschläfer. Beide brauchen ähnlich viel Schlaf, nur zu einer anderen Uhrzeit. Der Satz vom frühen Vogel, der den Wurm fängt, darf in Rente gehen.

Roenneberg und sein Team haben übrigens gezeigt, dass Menschen in Deutschland im Osten im Schnitt früher schlafen und aufwachen als im Westen. Und zwar ziemlich genau im Takt des Sonnenaufgangs, der von Görlitz nach Aachen später wird. Unsere Körper richten sich nach der Sonne. Die Uhrzeit auf dem Handy interessiert sie herzlich wenig.

Melatonin und Cortisol: zwei Gegenspieler im Takt

Deine Hauptuhr gibt ihren Takt über zwei Botenstoffe an den ganzen Körper weiter:

  • Melatonin kommt aus der Zirbeldrüse und wird nur in der Dunkelheit ausgeschüttet. Es ist das Signal „Jetzt ist Nacht“. Es senkt deine Körpertemperatur und bereitet Regeneration vor.
  • Cortisol kommt aus der Nebenniere und steigt in den frühen Morgenstunden an. Es ist das Signal „Jetzt ist Tag“. Es hebt deine Temperatur und stellt Energie bereit.

Im gesunden Rhythmus wechseln sich beide sauber ab, wie zwei Tänzer, die sich nie auf die Füße treten. Verschieben sich die Kurven gegeneinander und überlappen sie, fühlst du genau das, was viele nach der Zeitumstellung beschreiben: gerädert am Morgen, aufgedreht am Abend.

Warum dein Körper die Sommerzeit nie ganz mitmacht

Hier steckt die eigentliche Botschaft dieses Artikels. Die Umstellung belastet dich auf zwei Ebenen.

Ebene 1: Der Sprung selbst (ein paar Tage)

Deine innere Uhr ist stabil und damit träge. Sie verschiebt sich nicht auf Knopfdruck um eine Stunde. Jeder, der schon einmal einen Jetlag hatte, kennt das. Die akute Anpassung dauert meist einige Tage bis etwa eine Woche. Lerchen stecken das oft leichter weg, Eulen tun sich besonders im Frühjahr schwer.

Ebene 2: Das halbe Jahr danach (sozialer Jetlag)

Das wird gern übersehen. Nach der Umstellung im März passt sich dein Körper zwar an den neuen Wecker an. An die Sonne passt er sich dabei nicht an. Studien aus Roennebergs Arbeitsgruppe zeigen: Die innere Uhr folgt im Sommerhalbjahr weiter dem natürlichen Sonnenaufgang. Die Sommerzeit verschiebt nur dein gesellschaftliches Leben eine Stunde nach vorn.

Roenneberg nennt diese Lücke zwischen innerer Uhr und äußerer Uhr sozialen Jetlag. Du lebst sieben Monate lang so, als wärst du jeden Tag eine Zeitzone weiter westlich geflogen. Am Wochenende schläfst du länger, am Montag zieht der Wecker dich wieder zurück. Ein Dauer-Hin-und-Her.

🌿 Darum ist die Umstellung im Herbst auch kein „Verlust von Sommer“. Sie ist die Rückkehr zur Normalzeit, die deutlich näher an deiner biologischen Realität liegt. Bei uns im Westen Deutschlands steht die Sonne in der Winterzeit gegen 12:30 Uhr am höchsten. In der Sommerzeit erst gegen 13:30 Uhr.

Was Studien zeigen, ehrlich eingeordnet

Die Amerikanische Akademie für Schlafmedizin (AASM) fordert gemeinsam mit rund 20 weiteren Fachgesellschaften die Abschaffung der Zeitumstellung und eine dauerhafte Normalzeit (also unsere Winterzeit). Sie verweist auf Daten, nach denen in den Tagen nach der Frühjahrsumstellung mehr Verkehrsunfälle, mehr Herz-Kreislauf-Ereignisse und mehr Stimmungstiefs auftreten. Eine Meta-Analyse fand in der Woche nach der Frühjahrsumstellung ein leicht erhöhtes Herzinfarktrisiko.

Zur Ehrlichkeit gehört auch: Nicht jede Studie findet einen klaren Effekt. Eine 2026 veröffentlichte systematische Auswertung kam zu gemischten Ergebnissen. Für einzelne Menschen wird es also unterschiedlich spürbar sein.

Für mich ist das Bild trotzdem eindeutig: Ein Körper, der ein halbes Jahr gegen das Licht lebt, zahlt dafür. Leise, schleichend und oft erst spät spürbar.

Was dabei biologisch in dir passiert

In der kPNI (klinische Psychoneuroimmunologie) schauen wir nie nur auf den Schlaf. Wir schauen auf das Zusammenspiel von Nervensystem, Hormonen, Immunsystem und Stoffwechsel. Und genau dieses Zusammenspiel braucht einen verlässlichen Takt.

Deine Organe haben eigene Uhren

Leber, Darm, Muskeln und Fettgewebe ticken mit eigenen Uhren, die sich an der Hauptuhr im Gehirn ausrichten. Zusätzlich hören sie auf deine Mahlzeiten und deine Bewegung. Fettgewebe zum Beispiel speichert tagsüber Energie und gibt sie nachts wieder frei. Melatonin hilft, diesen Wechsel zu steuern.

Verschiebt sich dein Tag gegen die Sonne, laufen diese Uhren nicht mehr synchron. Dein Gehirn meldet „Tag“, deine Leber noch „Nacht“. Hier liegt eine biologische Erklärung dafür, warum gestörte Rhythmen langfristig mit Gewichtszunahme und Heißhunger in Verbindung gebracht werden. Das hat wenig mit Disziplin zu tun und viel mit Taktung.

Rhythmus schützt dich vor Daueralarm

Ein Rhythmus sorgt dafür, dass Hormone wie Cortisol und Adrenalin über den Tag steigen und fallen. Dieses Auf und Ab hält deine Rezeptoren empfindlich und flexibel. Fehlt der klare Wechsel, stumpfen manche Systeme ab, andere werden überempfindlich. Dein Körper verliert seine Fähigkeit, sauber zwischen Leistung und Regeneration umzuschalten.

Ein schönes Beispiel ist dein Blutdruck: Im Schlaf sollte er deutlich absinken. Bei vielen Menschen mit gestörtem Rhythmus bleibt dieses nächtliche Absinken aus. Eine 24-Stunden-Blutdruckmessung bei deiner Hausärztin oder deinem Hausarzt zeigt dir, ob dein Körper nachts wirklich in die Pause geht.

Kurz gesagt: Ein verlässlicher Tag-Nacht-Takt ist die Basis, auf der dein Immunsystem, dein Stoffwechsel und deine Stressregulation aufbauen. Gesundheit ist nicht dein nächstes Projekt, sondern deine Basis.

Wie es überhaupt zur Zeitumstellung kam

Früher hatte jeder Ort seine eigene Zeit. Mittag war, wenn die Sonne am höchsten stand. Die Kirchturmuhr in Hemer zeigte eine andere Zeit als die in Berlin.

  • Eisenbahn: Mit den ersten Eisenbahnen (in Deutschland ab 1835) brauchte es gemeinsame Fahrpläne. Bahnlinien führten eigene, einheitliche Zeiten ein. Der Telegraf machte es möglich, Uhren über weite Strecken abzugleichen.
  • 1884: Auf einer internationalen Konferenz in Washington wurde Greenwich als Nullmeridian festgelegt. Daraus entwickelte sich das heutige System der Zeitzonen.
  • 1893: Deutschland führte die Mitteleuropäische Zeit (MEZ) als einheitliche Zeit ein.
  • 1916: Im Ersten Weltkrieg gab es in Deutschland die erste Sommerzeit, um Kohle und Licht zu sparen. Im Zweiten Weltkrieg und danach wurde erneut umgestellt, zeitweise mit unterschiedlichen Zeiten in den Besatzungszonen.
  • 1980: Nach der Ölkrise führten Bundesrepublik und DDR die Sommerzeit wieder ein. Das Ziel: Energie sparen.
  • Seit 1996: In der ganzen EU wird einheitlich am letzten Sonntag im März und am letzten Sonntag im Oktober umgestellt.

Die Energierechnung ist nie aufgegangen. Abends wird zwar weniger Licht eingeschaltet. Dafür wird im Frühjahr morgens mehr geheizt. Das Umweltbundesamt sieht unterm Strich keinen nennenswerten Spareffekt.

Wo steht die Abschaffung?

2018 hat die EU-Kommission ihre Bürgerinnen und Bürger befragt. 4,6 Millionen Menschen haben mitgemacht, ein Großteil davon aus Deutschland. Über 80 Prozent wollten die Zeitumstellung loswerden.

2019 stimmte das Europaparlament für ein Ende ab 2021. Seitdem hängt das Thema im Rat fest, weil sich die Mitgliedstaaten nicht einigen, welche Zeit dann dauerhaft gelten soll. Die Kommission hat eine weitere Studie zu den Folgen einer Abschaffung in Auftrag gegeben, die bis Ende 2026 vorliegen soll. Die Termine für die Zeitumstellung bis 2031 sind bereits offiziell veröffentlicht.

Warum ist das so schwer? Von Polen bis Spanien gilt dieselbe Zeitzone. Am längsten Tag des Jahres geht die Sonne in Warschau gegen 4:15 Uhr auf, in Madrid erst gegen 6:45 Uhr. Gleiche Uhrzeit, völlig unterschiedliches Licht.

👉 Meine Haltung ist klar: Eine solche Entscheidung gehört nicht in eine Beliebtheitsumfrage. Sie gehört in die Hände der Biologie. Und die Biologie spricht für die dauerhafte Normalzeit, also unsere Winterzeit. Eine dauerhafte Sommerzeit würde dir im Winter genau das Morgenlicht nehmen, das deine innere Uhr am dringendsten braucht.

Die Termine für 2027

Umstellung Datum Was passiert
Beginn der Sommerzeit Sonntag, 28. März 2027 Um 2 Uhr wird die Uhr auf 3 Uhr vorgestellt. Die Nacht ist eine Stunde kürzer.
Beginn der Winterzeit (Normalzeit) Sonntag, 31. Oktober 2027 Um 3 Uhr wird die Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Die Nacht ist eine Stunde länger.

Die Regel bleibt jedes Jahr gleich: Umgestellt wird am letzten Sonntag im März und am letzten Sonntag im Oktober.

😉 Eselsbrücke: Im Frühjahr stellst du die Gartenmöbel vor das Haus, die Uhr geht eine Stunde vor. Im Herbst stellst du sie zurück in den Schuppen, die Uhr geht eine Stunde zurück.

So hilfst du deiner inneren Uhr durch die Umstellung

Licht ist dein stärkster Hebel. Nutze die Woche rund um die Umstellung bewusst, idealerweise ab dem Samstag davor bis zum Sonntag danach. Alles, was hier steht, tut deinem Rhythmus übrigens das ganze Jahr gut.

Morgens: Hol dir Licht in die Augen

Geh in der ersten Stunde nach dem Aufstehen nach draußen. Zehn bis zwanzig Minuten reichen schon, auch bei Wolken. Draußen ist es selbst an einem grauen Tag um ein Vielfaches heller als in deiner Küche. Lass die Sonnenbrille dabei weg und schau in den Himmel, nicht direkt in die Sonne.

Ist es noch dunkel, hilft eine Tageslichtlampe mit 10.000 Lux. Sie liefert in etwa so viel Licht wie ein bewölkter Vormittag und sagt deinem Gehirn: „Jetzt ist Morgen.“

Tagsüber: Raus, so oft es geht

Telefonat im Gehen, Mittagspause auf der Bank, der Weg zur Kita zu Fuß. Jede Minute Tageslicht stärkt das Signal „Tag“ und macht dein Melatonin abends kräftiger.

Abends: Dimm deine Welt

Ab etwa 20 Uhr gilt: weniger Licht, wärmeres Licht. Schalte die Deckenbeleuchtung aus und nutze kleine, warme Lampen. Handy, Tablet und Fernseher senden viel blaues Licht. Leg sie in dieser Woche abends bewusst früher weg. Der eingebaute Nachtmodus oder eine Brille mit Blaulichtfilter mildern den Effekt zusätzlich.

Bewegung und Essen nach der Uhr der Sonne

  • Bewegung am Morgen: Sport hebt dein Cortisol. Morgens passt das perfekt zum natürlichen Rhythmus. Intensives Training spät am Abend schiebt dich dagegen weiter Richtung Nacht.
  • Kälte als Weckruf: Eine kalte Dusche am Morgen gibt deinem Körper einen klaren Energie-Kick-Start.
  • Frühstück mit Eiweiß: Ein Frühstück mit Eiern, Nüssen, Samen oder Hülsenfrüchten liefert Tryptophan. Daraus baut dein Körper über den Tag Serotonin und später Melatonin.
  • Abendessen früh und leicht: Deine Verdauungsorgane haben eigene Uhren. Ein frühes Abendessen hilft ihnen, abends in den Ruhemodus zu wechseln.
  • Alkohol am Abend weglassen: Er stört die Melatoninbildung und macht deinen Schlaf flacher, auch wenn du schneller einschläfst.

Und Melatonin als Präparat?

In der kPNI-Therapie wird Melatonin gezielt eingesetzt, um einen verschobenen Rhythmus wieder an die richtige Stelle zu bringen. Richtig dosiert und getimt kann es die innere Uhr um eine halbe bis dreiviertel Stunde pro Tag verschieben.

Genau hier liegt der Punkt: Der Zeitpunkt entscheidet, ob du deinen Rhythmus nach vorn oder nach hinten schiebst. Eine Einnahme zur falschen Uhrzeit kann das Gegenteil von dem bewirken, was du willst. Melatonin gehört darum in eine therapeutische oder ärztliche Begleitung und nicht als Gute-Nacht-Bonbon in die Nachttischschublade. Licht, Bewegung und Essen sind und bleiben deine Basis.

Älter als jede Uhr

Dein Körper ist über Millionen Jahre mit dem Wechsel von Licht und Dunkelheit gewachsen. Jede deiner Zellen trägt diesen Rhythmus in sich. Die Uhr an der Wand ist ein paar hundert Jahre alt, die Sommerzeit gerade mal ein paar Jahrzehnte.

Die Zeitumstellung erinnert dich zweimal im Jahr daran, wie eng du mit der Natur verbunden bist. Du kannst diese Verbindung jeden Tag stärken: mit dem ersten Blick in den Morgenhimmel, mit einem dunklen Abend, mit einem Leben, das sich ein Stück mehr nach der Sonne richtet.

Lebenszeit ist zu kurz für „ständig müde“.

Fühlst du dich auch ohne Zeitumstellung oft erschöpft, obwohl du genug schläfst? Dann lies weiter in meinem Artikel Erschöpfung trotz Schlaf.

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Deine Verena

Quellen und Literatur

  • Roenneberg, T. (2010): Wie wir ticken. Die Bedeutung der Chronobiologie für unser Leben. Köln: DuMont.
  • Wittmann, M., Dinich, J., Merrow, M., Roenneberg, T. (2006): Social jetlag: misalignment of biological and social time. Chronobiology International, 23(1–2), 497–509.
  • Kantermann, T., Juda, M., Merrow, M., Roenneberg, T. (2007): The human circadian clock’s seasonal adjustment is disrupted by daylight saving time. Current Biology, 17(22), 1996–2000.
  • Roenneberg, T., Kumar, C. J., Merrow, M. (2007): The human circadian clock entrains to sun time. Current Biology, 17(2), R44–R45.
  • Roenneberg, T., Wirz-Justice, A., Skene, D. J. et al. (2019): Why should we abolish daylight saving time? Journal of Biological Rhythms, 34(3), 227–230.
  • Czeisler, C. A. et al. (1999): Stability, precision, and near-24-hour period of the human circadian pacemaker. Science, 284(5423), 2177–2181.
  • Rishi, M. A. et al. (2024): Permanent standard time is the optimal choice for health and safety: an American Academy of Sleep Medicine position statement. Journal of Clinical Sleep Medicine, 20(1), 121–125.
  • Manfredini, R. et al. (2019): Daylight saving time and acute myocardial infarction: a meta-analysis. Journal of Clinical Medicine, 8(3), 404.
  • Natura Foundation: Lehrbuch klinische Psychoneuroimmunologie (kPNI), Kapitel 3 und 4.
  • Europäische Kommission (2018): Vorschlag zur Abschaffung der jahreszeitlich bedingten Zeitumstellung, COM(2018) 639.

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