Ausreden verstehen statt bekämpfen – warum dein Körper Veränderung oft blockiert

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Ausreden verstehen statt bekämpfen – warum dein Körper Veränderung oft blockiert

Du wolltest heute eigentlich anfangen. Mehr Bewegung. Besser essen. Früher schlafen. Klarer sprechen. Und dann war da plötzlich dieser Satz in deinem Kopf: „Heute ist einfach nicht der richtige Zeitpunkt.“ Vielleicht klang er auch anders. Sachlicher und vernünftiger, wie „Jetzt ist gerade so viel los.“ Oder „Ich muss erst noch …“ oder „Andere brauchen mich gerade mehr.“ Und zack – warst du wieder raus. Nicht aus Faulheit. Nicht aus mangelnder Disziplin. Sondern, weil dein System entschieden hat: Stopp. Auf dieses „Stopp“ will ich mit dir in diesem Blog mal genauer schauen. Los geht´s.

Ausreden beginnen nicht im Kopf – sondern im Körper

Das ist der Punkt, an dem viele falsch abbiegen. Denn Ausreden entstehen nicht, weil du zu wenig willst. Sie entstehen, weil dein Körper schneller ist als dein Verstand.

Noch bevor du bewusst nachdenkst, bewertet dein Nervensystem die Situation:

  • Kostet das Energie?
  • Wird es emotional anstrengend?
  • Könnte es Stress, Konflikt oder Überforderung auslösen?

Wenn die Antwort innerlich „zu viel“ lautet, passiert etwas sehr Menschliches: Dein eigenes System bremst dich aus.

Und zwar mit einem scheinbar harmlosen Gedanken, wie „Morgen ist auch noch ein Tag.“ Das ist keine Ausrede. Das ist purer Selbstschutz.

Ein Schutzprogramm, das dafür sorgt, dass dein Körper nicht noch mehr Stress anhäuft, keine zusätzliche Energie verbrennt und sich vor weiterer Überforderung bewahrt.

Ausreden sind in diesem Moment keine Sabotage. Sie sind ein Signal. >>> Ob dein System überlastet ist, kannst du mit meinem kostenlosen WARUM BIN ICH SO MÜDE TEST näher beleuchten. <<<

Ausreden sind Kommunikation – nur nicht nach außen

Wenn wir über Kommunikation sprechen, denken die meisten an Gespräche. An Worte. An Dialoge mit anderen. Doch der wichtigste Austausch läuft leise, ununterbrochen und innerlich – fast immer unbemerkt.

Ausreden sind Teil dieser inneren Kommunikation. Sie sind die Sprache deines Körpers, wenn er versucht, dir etwas mitzuteilen, für das es im Alltag oft keinen Raum gibt. Denn dein System sagt selten direkt:

  • „Ich bin überlastet.“
  • „Mir ist das gerade zu viel.“
  • „Ich brauche Sicherheit.“

Stattdessen verpackt es diese Botschaften in scheinbar vernünftige Gedanken. Gedanken, die logisch, erwachsen und verantwortungsvoll klingen, wie eben:

  • „Jetzt ist einfach nicht der richtige Zeitpunkt.“
  • „Ich muss erst noch ein paar Dinge klären.“
  • „Andere brauchen mich gerade mehr.“

Das sind keine zufälligen Sätze. Das sind innere Übersetzungen. Übersetzungen von körperlichen Zuständen in Worte, die sozial akzeptabel sind und innerlich keinen Widerstand erzeugen.

Warum dein Körper lieber Ausreden bildet als klare Signale sendet

Dein Nervensystem ist nicht dafür gemacht, dich zu motivieren. Es ist dafür gemacht, dich zu schützen. Sobald es Stress wittert, schaltet es um. Nicht auf Entwicklung. Sondern auf Stabilität. Und das bedeutet:

  • weniger Risiko
  • weniger emotionale Reibung
  • weniger Energieverbrauch

Ausreden helfen genau hierbei.

  • Sie halten dich in bekannten Bahnen.
  • Sie vermeiden innere Konflikte.
  • Sie senken kurzfristig Druck.

Und ja – sie funktionieren. Zumindest für den Moment.

Denn während du erklärst, warum es jetzt nicht geht, muss dein System nichts Neues aushalten. Keine Unsicherheit. Keine Veränderung. Keine zusätzliche Aktivierung

Das Missverständnis mit der Motivation

Viele versuchen, Ausreden mit Motivation zu bekämpfen. Mit Druck. Mit Durchhalten. Mit „Ich müsste doch eigentlich …“. Das Problem:

Motivation sitzt im Kopf. – Ausreden entstehen im Körper.

Wenn du innere Schutzsignale mit noch mehr Druck beantwortest, verstärkst du genau das, was du eigentlich verändern willst. Dein System hört dann nicht: „Es ist sicher, etwas Neues zu wagen.“ Es hört: „Achtung, noch mehr Stress.“ Und reagiert – du ahnst es – mit noch besseren, noch logischeren Ausreden.

Die häufigsten Ausreden – und was dein Körper wirklich meint

Ausreden sind selten individuell. Sie folgen Mustern. Nicht, weil Menschen gleich sind. Sondern, weil Nervensysteme ähnlich reagieren, wenn Druck steigt und Sicherheit fehlt.

Lass uns ein paar dieser typischen Ausreden anschauen – und übersetzen, was dein Körper damit eigentlich sagen will.

„Ich brauche erst noch mehr Wissen.“

Das klingt klug. Vernünftig. Fast verantwortungsvoll.  Doch auf körperlicher Ebene bedeutet dieser Satz oft: „Ich fühle mich unsicher.“

Neues Verhalten heißt, Neuland zu betreten. Und Unsicherheit aktiviert Stress. Dein System versucht dann, Kontrolle zurückzugewinnen. Nicht durch Handeln, sondern durch Denken.

  • Mehr lesen.
  • Mehr verstehen.
  • Mehr vorbereiten.

Kurzfristig fühlt sich das gut an. Langfristig hält es dich fest. Denn Wissen ersetzt keine Erfahrung. Und Sicherheit entsteht nicht im Kopf – sondern im Tun.

„Jetzt ist gerade eine schlechte Phase.“

Dieser Satz kommt oft in besonders fordernden Lebensabschnitten. Und ja – manchmal stimmt er. Doch häufig steckt dahinter etwas anderes: Erschöpfung.

Wenn dein Körper müde ist, wird Veränderung zur Bedrohung. Nicht, weil sie falsch wäre, sondern weil die Energie fehlt, sie zu tragen. Statt klar zu sagen: „Ich bin am Limit“, formuliert dein System vorsichtiger.

  • Es verschiebt.
  • Vertagt.
  • Beruhigt.

Das Problem: Die „bessere Phase“ kommt selten von allein. Sie entsteht meist erst dann, wenn du beginnst, dich anders zu behandeln.

„Ich will es richtig machen – nicht halb.“

Das ist eine der beliebtesten Ausreden überhaupt. Und eine der perfidesten. Denn sie tarnt sich als Anspruch. Als Qualität. Als innere Stärke. Auf körperlicher Ebene bedeutet sie oft: Angst vor Fehlern.

  • Fehler kosten Energie.
  • Fehler können Scham auslösen.
  • Fehler können alte Erfahrungen berühren.

Also sagt dein System: Lieber gar nicht anfangen, als sich angreifbar machen. Perfektion wirkt dabei wie ein Schutzschild. Doch sie blockiert deine Entwicklung und Entwicklung braucht keine Perfektion. Sie braucht Spielraum.

„Andere brauchen mich gerade mehr.“

Dieser Satz ist emotional schwer. Weil er oft wahr ist. Doch auch hier lohnt ein ehrlicher Blick. Denn dauerhaftes Zurückstellen der eigenen Bedürfnisse ist kein Zeichen von Stärke – sondern ein Stressfaktor.

Wenn dein System gelernt hat, dass andere Menschen und Aufgaben wichtiger sind als deine eigene Selbstfürsorge, wird jedes eigene Vorhaben innerlich gebremst. Aus Angst vor Verlusten und nicht aus Egoismus. Denn diese Ausrede schützt dann die Beziehungen, kostet allerdings dich selbst.

 

Ein wichtiger Zwischenstopp!

 

Vielleicht hast du dich in einem dieser Sätze wiedererkannt. Oder in mehreren. Bitte denke immer daran: Dann ist das kein Zeichen von Schwäche. Sondern ein Hinweis darauf, wie klug dein System versucht, dich zu regulieren.

Die entscheidende Frage ist nicht: „Warum mache ich es nicht?“

Sondern: „Was versucht mein Körper gerade zu vermeiden?“

Warum Willenskraft bei Ausreden nicht funktioniert

Nun versuchen Viele ihre eigenen Ausreden mit Willenskraft zu überlisten. „Ich muss nur durchhalten und disziplinierter sein.“, lautet dann der innere Appell.

Das Problem daran ist simpel – und gleichzeitig grundlegend: Willenskraft wirkt von oben nach unten. Ausreden entstehen von unten nach oben.

Willenskraft sitzt im bewussten Denken: planen, entscheiden und im „Ich nehme mir vor …“.

Ausreden entstehen früher, viel tiefer und körpernäher. Sie kommen aus einem System, das nicht logisch argumentiert, sondern bewertet, ob etwas sicher, tragbar und energetisch machbar ist. Versuchst du, dieses System mit Druck zu übergehen, passiert Folgendes:

  • Dein Körper reagiert nicht mit Kooperation, sondern mit Gegendruck.
  • Mehr innere Spannung.
  • Mehr innere Rechtfertigung.
  • Mehr Gründe, warum es jetzt wirklich nicht geht.

Oft ertönt dann die innere Stimme „Reiß dich zusammen“.

Sätze wie dieser wirken nach außen hart, nach innen aber vor allem eines: stressverstärkend. Denn dein Nervensystem hört dabei nicht Motivation. Es hört Alarm.

  • „Ich muss funktionieren.“
  • „Ich darf nicht versagen.“
  • „Ich darf mir keine Pause erlauben.“

Das aktiviert genau jene Prozesse, die Veränderung schwer machen:

  • erhöhte innere Anspannung
  • weniger Flexibilität
  • weniger Spielraum
  • weniger Lust auf Neues

Willenskraft kann zwar kurzfristig Bewegung erzeugen. Aber sie kann kein Sicherheitsgefühl ersetzen. Und ohne Sicherheit wird Veränderung zur Dauerbelastung.

Warum Ausreden bei Druck sogar klüger werden

Je mehr du dich innerlich antreibst, desto besser werden deine Ausreden. Sie werden:

  • plausibler
  • sozial akzeptabler
  • rationaler

Nicht, weil du dich selbst sabotierst. Sondern, weil dein System versucht, die innere Balance zu halten. Ausreden sind in diesem Moment kein Widerstand gegen Entwicklung. Sie sind Widerstand gegen Überforderung. Und solange dieser Punkt nicht verstanden ist, bleibt jede Veränderung ein echter Kraftakt.

Ausreden hören, ohne ihnen zu folgen

Der entscheidende Schritt ist nicht, Ausreden loszuwerden. Er ist auch nicht, sie zu widerlegen oder wegzudrücken. Der entscheidende Schritt ist: sie wahrzunehmen, ohne ihnen die Führung zu überlassen.

Das klingt simpel. Ist es aber nicht. Denn viele haben gelernt, innere Stimmen entweder zu bekämpfen oder ihnen sofort nachzugeben. Beides hält dich fest.

  • Wenn du Ausreden bekämpfst, erhöhst du den inneren Druck.
  • Wenn du ihnen blind folgst, bleibt alles, wie es ist.

Der Raum dazwischen ist der interessante.

Was passiert, wenn du Ausreden einfach beobachtest?

Stell dir vor, der Gedanke taucht auf: „Heute ist einfach nicht der richtige Zeitpunkt.“

Anstatt einzusteigen oder zu diskutieren, hältst du kurz inne. Du musst nichts entscheiden. Nichts rechtfertigen. Nichts lösen. Einfach nur wahrnehmen und nicht bewerten: „Aha. Da ist er wieder.“ Allein dieses bewusstwerden verändert bereits etwas.

Denn in diesem Moment verschiebst du dich aus dem Automatismus. Kommst ins Jetzt. Du bist nicht mehr in deinem Muster, sondern bei deinem Muster.

Dein Nervensystem registriert:

  • Es gibt keine unmittelbare Gefahr.
  • Keine Eskalation.
  • Keinen Druck.

Und genau das ist die Voraussetzung, die wir für nachhaltige und gesunde Veränderungen brauchen.

Warum dieser Abstand so wichtig ist.

Ausreden wirken am stärksten, wenn sie von uns „unbemerkt“ bleiben. Wenn du glaubst, sie seien die Wahrheit und nicht nur eine Reaktion. Sobald du allerdings erkennst: „Das ist gerade ein Schutzimpuls“, verliert der Gedanke einen Teil seiner Macht. Nicht, weil er falsch ist. Sondern, weil du ihm nicht mehr automatisch folgen musst.

Du kannst jetzt beginnen zu unterscheiden:

  • Brauche ich gerade wirklich eine Pause?
  • Oder brauche ich Sicherheit, um einen kleineren Schritt zu gehen?
  • Was würde mich und meinen Körper jetzt unterstützen – nicht überfordern?

Fragen wie diese öffnen Handlungsspielräume. Und Spielräume sind das Gegenteil von Ausreden.

Veränderung beginnt nicht mit Mut – sondern mit Regulation

Viele glauben, sie müssten mutiger werden. Stärker. Konsequenter. Aus meiner Sicht als kPNI-Therapeutin ist das eine Illusion. Denn Veränderung beginnt dort, wo sich dein Nervensystem ausreichend gut reguliert fühlt, um dann auch Neues zuzulassen. Nicht perfekt. Nicht angstfrei. Jedoch tragfähig und machbar.

Wenn du lernst, Ausreden als Signale zu lesen und nicht als Gegner, kannst du beginnen, unterhalb der Worte zu arbeiten. Genau dort wird dann Entwicklung möglich.

Drei Impulse, die dein System wirklich bewegen

Wenn Ausreden Schutzprogramme sind, dann brauchen sie keine Gegenwehr, sondern andere Rahmenbedingungen. Nicht noch mehr Druck, sondern mehr Tragfähigkeit.

Die folgenden Impulse zielen nicht auf dein Verhalten. Sie zielen auf dein System.

Nimm Tempo raus – nicht das Ziel

Viele brechen Veränderung ab, weil sie glauben, sie müssten alles verändern – und zwar am besten sofort und gleichzeitig:

  • Mehr Bewegung.
  • Besser essen.
  • Früher schlafen.
  • Klarer kommunizieren.

Für dein überladenes Nervensystem sind das jedoch keine Ziele, sondern Alarm-Signale.

Was dagegen wirkt: Verlangsamung bei gleichbleibender Richtung. Nicht: „Ich fange jetzt so richtig an.“ Sondern: „Ich bewege mich minimal – aber bewusst.“

Ein kleiner Schritt kostet weniger Energie, löst weniger Stress aus und wird vom Körper eher akzeptiert. Denn die eigene Entwicklung braucht keine großen Sprünge mit 7-Meilenstiefeln, sondern sichere Kontinuität.

Beruhige zuerst den Körper – dann triff Entscheidungen

Viele versuchen, aus Anspannung heraus kluge Entscheidungen zu treffen. Das funktioniert selten. Wenn dein System unter Druck steht, will es nicht planen. Es will entlasten. Bevor du also überlegst, was du tun solltest, schau erst: Wie fühlt sich dein Körper gerade an?

  • „Ich spüre Enge in meiner Brust.“
  • „Da liegt so eine große Spannung in meinem Nacken.“
  • „Unter der Brust nehme ich dieses flatterige Gefühl wahr.“

Bei diesen Wahrnehmungen ist kein guter Moment für große Entscheidungen, sondern erst einmal darfst du in die Entspannung kommen. Was hilft dir hier am meisten?

  • Ruhige Atemübungen sind extremst effektiv.
  • Ebenso ein ganz langsamer Spaziergang in der Natur.
  • Oder ein bewusstes Innehalten und wahrnehmen von allem, was jetzt gerade ist.

Erst wenn dein System etwas weicher wird, entsteht für dich eine Wahlfreiheit. Und erst dann macht Veränderung Sinn.

Verändere erst deine Sprache – nicht dein Verhalten

Deine Sprache formt deine Realität. Auch nach innen. Sätze wie „Ich muss endlich …“ oder „Ich sollte doch …“ aktivieren Druck. Sie klingen nach Pflicht und Mangel. Was dein System besser versteht, sind Einladungen. Zum Beispiel:

  • „Was wäre jetzt ein Schritt, der mir guttut?“
  • „Was kann ich heute tun, ohne mich zu überfordern?“

Das verändert zwar nicht sofort dein Verhalten. Aber es verändert deine innere Haltung. Und die ist oft der entscheidende Hebel. Und die ehrlichste Frage ist nicht: Warum mache ich es nicht? Sondern: Wovor schützt mich mein System gerade? Diese Frage ist unbequem. Aber sie ist enorm wichtig, wenn du schrittweise in ein Leben voller Wohlbefinden und Gesundheit kommen möchtest. Denn sie verschiebt den Fokus weg von Schuld und hin zu Verständnis.

Vielleicht schützt dich dein Körper vor:

  • weiterer Erschöpfung
  • weiterer Überforderung
  • Wiederholung alter Erfahrungen
  • Oder einfach: zu viel auf einmal

Wenn du das erkennst, kannst du beginnen, anders zu reagieren. Nicht gegen dich. Sondern mit dir. Und genau dort beginnt echte Entwicklung. Nicht trotz deiner Ausreden. Sondern durch ihr Verstehen.

Ich wünsche dir viel Freude und Selbstliebe beim genaueren Hinschauen und -spüren. Kommen Fragen auf, dann habe bitte keine Hemmungen, dich einfach bei mir zu melden, zum Beispiel indem du mir einfach eine Email schreibst. Hast du eigentlich schon meinen Newsletter abonniert? Nein, dann kannst du dich hier eintragen. Ich freue mich über dich.

Von Herzen

Deine Verena 🩷

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