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Dick, krank, müde. Ich bin völlig fertig.

Ich arbeitete seit 15 Jahren im Gesundheitswesen. War Leistungssportlerin. Und trotzdem konsumierte ich tagtäglich Unmengen an Zucker. Irgendwann lag ich nur noch heulend auf meinem Wohnzimmerteppich. Ich war völlig fertig und fühlte mich in meinem Körper absolut nicht mehr wohl. Genau dieser Moment war einer der wichtigsten Wendepunkte in meinem Leben.

 

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Da liege ich nun. Wie ein Häufchen Elend auf dem Boden und heule mir die Augen aus. Was war geschehen? Eigentlich nichts. Meine Tochter wollte irgendetwas von mir. Mein Sohn schrie, weil er mal wieder Hunger hatte und beiden konnte ich irgendwie nicht in Ruhe helfen, weil bei mir einfach nur die Nerven blank lagen.

Ich war in dem Moment einfach überfordert. Doch womit war ich überfordert? Ich bin zu dem Zeitpunkt Mutter von zwei ganz tollen Kindern (Anna ist noch keine zwei und Simon noch kein Jahr alt). Sie sind beide ganz zauberhaft. Okay, unser Sohn hat sich irgendwie entschieden, alle 1-2 Stunden gestillt werden zu wollen und das Tag und Nacht durch. Ich stecke also schon einmal in einem riesen Schlafdefizit. Aber ansonsten?

Gut, ich kämpfe gerade auch mal wieder mit meinen Heuschnupfensymptomen, die jedes Jahr schlimmer zu werden scheinen.  Aber Heuschnupfen haben doch so viele Menschen. Ich weiß noch nicht einmal, worauf ich reagiere, denn ich habe es nie testen lassen. Irgendwie vertrete ich zu dem Zeitpunkt ein wenig die Meinung „Mein Körper wird das schon schaffen.“ Und von Medikamenten halte ich nicht so viel. In der Daueranwendung. Im Notfall sind sie natürlich ein Segen. Glaub mir, in diesem Augenblick hätte ich gerne eine Pille gehabt, die ich einfach nur schlucken kann, um dann wieder voll in meiner Power zu sein.

 

Stattdessen fühlte ich mich nur noch schlapp, müde, gereizt, überfordert und chronisch müde.

Meine Kinder interessierte das nicht wirklich. Wie auch? Sie sind ja viel zu klein und können auch gar nichts für diese Situation. Grundsätzlich gehe ich mit dem Motto: „Jeder ist seines Glückes Schmied.“ Doch nun sitze ich selbst hier und muss mir eingestehen, dass ich es irgendwie wohl „verbockt“ habe. Je mehr mir das bewusst wird, umso mehr rutsche ich in mein eigenes Jammertal.

Ich habe die Tendenz, wenn ich an meinen Stresspunkt komme, auch noch gleich ins Drama zu rutschen. Ich bin also nicht nur völlig ausgepowert, sondern in kürzester Zeit auch noch die schlechteste Mutter, mieseste Ehefrau und minderwertigste Unternehmerin. Genau, die minderwertigste Unternehmerin. Denn ich arbeite als Therapeutin im Gesundheitswesen. Und nun sitze ich hier und bin selbst völlig im Eimer?

 

Ich müsste doch genau wissen, wie es funktioniert – gesund und fit zu leben.

Was bin ich nur für eine Therapeutin und welch schlechtes Vorbild bin ich eigentlich? Gott sei Dank, habe ich auch die Eigenschaft, schnell wieder meinen Verstand einzuschalten und das Jammertal zu verlassen, denn meine bisherige Lebenserfahrung hat mir gezeigt, dass mich das nicht weiterbringen wird. Mein Verstand meldet sich meistens nach zwei bis drei Stunden wieder zurück. Jetzt also mal langsam, tief durchatmen und eines nach dem anderen:

Weiß ich eigentlich wirklich, wie ich es hätte besser machen können? Warum fühle ich mich eigentlich genau in diesem Moment so, wie ich mich fühle? Warum wird mein Heuschnupfen immer mehr? Woher kommt diese Energielosigkeit? Warum bin ich so leicht reizbar? Ganz ehrlich. So richtig weiß ich es gar nicht, denn ich habe zu diesen Themen nichts in meinen bisherigen Ausbildungen gelernt oder passende Bücher dazu gelesen. Ich versuche es also erst einmal mit logischem Menschenverstand.

Die vergangenen 18 Monate waren ziemlich intensiv. Es gab große familiäre Veränderungen und aufgrund von Umständen, auf die ich hier nicht weiter eingehen möchte, habe ich es zugelassen, mir fast täglich Unmengen an Süßigkeiten reinzupfeifen. Mit Genuss hatte das nichts mehr zu tun, sondern ich kann es eigentlich nur Fressen nennen. Doch sollte „nur“ mein Zuckerkonsum dazu geführt haben, dass es mir so ging, wie es mir ging?

 

Natürlich wusste ich, dass Zucker ungesund ist. Doch abgesehen von meinem Zuckerkonsum, lebte ich doch eigentlich gesund?

Ich aß dreimal am Tag. Bevorzugte Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte und alle möglichen Körner. Gepaart mit Gemüse und Obst, denn die meiste Zeit ernährte ich mich vegetarisch. Ich hatte kein Auto und erledigte alles zu Fuß. Integrierte in meinen Alltag Übungen mit dem eigenen Körpergewicht und Yoga. War viel draußen und in der Natur. Und trotzdem hatte ich über die Jahre enorm zugenommen und sitze eben nun jetzt hier auf dem Boden meiner Wohnung und fühle mich nur noch platt und antriebslos.

 

„Verena, so geht es nicht weiter“, sagte meine innere Stimme nun endlich klar und deutlich zu mir.

Du musst wissen, ich führe regelmäßig innere Dialoge mit mir selbst.

„Ja, das merke ich auch, aber was sollen wir tun?“

„Stehe auf und atme erst einmal tief durch.“

„Ich will nicht aufstehen.“

„Dann bleib liegen und atme tief durch. Hauptsache du atmest. Tief. Und zwar jetzt!“

„Okay, okay.“

Ich legte mich ausgestreckt auf den großen Teppich in unserem Wohnzimmer und begann mit tiefen Bauchatmungen.

„So, du atmest nun so lange weiter, bis du einen Einfall hast, wie es mit dir weiter gehen kann.“

„Okay.“

Einatmen. Ausatmen. Ein. Aus.

 

Ich weiß nicht mehr, wie lange ich auf unserem Teppich gelegen habe. Ich weiß nur noch, dass ich auf einmal wusste, dass ich einen Coach buchen werde, um jemanden an meiner Seite zu haben, der mir in den Hintern tritt. Zu dem damaligen Zeitpunkt konzentriere ich mich erst einmal auf mein Übergewicht, nutze Einzelcoachings mit dem Schwerpunkt Ernährung und begann wieder mit einem gezielteren Training.

 

Schnell verlor ich einige überschüssige Kilos, fühlte mich wohler und wieder klarer.

Doch in den ausgesprochenen Empfehlungen meines Coaches spürte ich nicht nur Widersprüchlichkeiten, denen ich nun selbst auf den Grund gehen wollte. Sondern ich merkte im nächsten Frühjahr auch wieder, wie viel Energie mich mein Heuschnupfen kostet. Ich schlief auch noch nicht ausreichend gut und war auch noch leicht reizbar. Es musste doch eine Lösung für all meine Symptome geben? Ich erinnerte mich an einen ehemaligen Lehrer und begann mit der Weiterbildung in der klinischen Psychoneuroimmunologie, um meine Gesundheit nun endlich vollständig selbst in die Hand zu nehmen.

 

Ich wollte ganz genau verstehen, was in meinem Körper passiert.

Lernen, Anwenden und schauen, was geht, wurde zu meiner Devise. Es ging eine Menge und mir wurde auch sehr bewusst, dass ich ohne meine eigenen bitteren Erfahrungen, in meinem Leben nicht diese tolle Wendung erfahren hätte. Und mein heutiges Körpergefühl hätte ich auch nicht gewonnen. Ich fühle mich heute besser als jemals zuvor in meinem Leben. Ohne Heuschnupfen. Ohne chronische Müdigkeit. Ohne Energielosigkeit.

 

Dafür in meiner vollen Lebensenergie, absoluten Naturverbundenheit und in meinem ganz persönlichen Wohlfühlkörper.

 

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